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Inhaber Guido Pingel - mein Leitsatz:

Der Musikstyle hat sich mit der Zeit geändert, aber: wer sich auf Musik einlassen kann, dem bleibt die unbezahlbare Bereicherung in vielen Lebenssituationen.

Immer variabeles Outfit - mal eher disco- und partytauglich...
...und dann mal eher in Richtung "seriös" für Hochzeiten etc. Ich bin Mitglied in einem DJ-Netzwerk, dass für den gesamten norddeutschen Raum tätig ist.
Messestand auf der Hochzeitsmesse in der Halle Münsterland
Hier hat mich ein professioneller Fotograf beim konzentrierten arbeiten erwischt: Quelle: Eduard Burchart, eb-fotodesign, www.eb-fotodesign.de

Chronologie:

Kindheit

Als 1971 geborener, erlebte ich die prägsamste Zeit der Musikgeschichte - die 70- und 80er - natürlich mit. Da meine Eltern sehr musikalisch sind und auch keine Gelegenheit ausließen, mit Freunden ausgiebige Feste zu feiern, bekam ich den "Beat" quasi schon in die Wiege gelegt und habe mich auf diesen Partys schon immer gerne um die Musik gekümmert.

Sendungen wie Ilja Richter´s Disco und der ZDF Hitparade nach Programmreform um 1978 waren familiäres Pflichtprogramm. Montags, 19.30 saßen wir immer gemeinsam vor dem Fernseher - Papa mit der Super8 Kamera (Videorecorder waren ja noch nicht serienreif) um das ganze festhalten zu können und Mama vielfach mit den Stricknadeln, um schöne Dinge zu fertigen.

Schnell folgte mein erster Plattenspieler zu Weihnachten. Oh mein Gott, was musste dieses arme Ding leiden... Da das Geld knapp war, stöberte man durch die umfangreiche Plattensammlung vom Papa und fand sogar die ein oder anderen guten Stücke wie "Tonight" oder auch "Silent Movie Queen" von The Rubettes oder auch "Tränen lügen nicht" von Michael Holm. Das Tonbandgerät und Papas Anlage war für uns Kinder ja leider tabu. Auch die Plattensammlung meiner älteren Schwester musste regelmäßig herhalten, damit man auch noch auf aktuelles zurückgreifen konnte.

Jugend

Als dann die erste gute und leistungsstarke Anlage mit Tuner, Verstärker und Kassettendeck folgte, war ich Samstags immer ausgebucht. Die kompletten Charts, die der NDR 2 zu der Zeit immer sendete, wurde in akribischer Kleinarbeit auf Kassette mitgeschnitten. Ärgerlich immer dann, wenn das Aufzeichnen des begehrten Musikstücks durch das "dazwischengequatsche" des Moderators jäh gestört wurde - wieder eine Woche warten und hoffen, dass dem Moderator dann gerade nichts einfällt, während dieser Song aufgenommen wird. 

Das "Textverarbeitungsprogramm" - sofern man das so nennen darf- des C64 half, über die gesammelten Werke einen Überblick zu behalten. Der lautstarke Nadeldrucker ächzte unter der Auftragslast beim Ausdrucken der Listen.
Jeder Titel wurde mit Angabe des Zählwerkstandes und der Kassettennummer notiert, wodurch es tatsächlich möglich wurde, jeden gewünschten Titel zu finden und einigermaßen schnell abzuspielen - nachdem natürlich zunächst einmal alles zurechtgespult werden musste.

Wie einfach es doch heute mit der Suchfunktion des Explorers funktioniert. Auf keiner Festlichkeit der Familie durften meine Kassetten fehlen und die Technics-Anlage wurde immer wieder bis an die Leistungsgrenze herangeführt.
Als dann der erste "bezahlbare" CD-Player für meine Anlage auf dem Markt kam, stand einer Anschaffung nichts mehr im Wege und ich erweiterte unverweilt meine CD-Sammlung - die natürlich ebenfalls minutiös katalogisiert wurde.

Musikalische Erziehung war meinen Eltern und Großeltern wirklich am Herzen gelegen. Als Kind stieg ich mit einem Tasteninstrument namens "Melodica" in die Welt des musizierens ein. In noch recht jungen Jahren folgte dann vom Großvater eine Heimorgel zu Weihnachten.
Viele Jahre besuchte ich mit meiner Mutter und meiner Schwester die Heimorgelschule in Rheine. Leider ist das dann mit Aufnahme einer Lehre eingeschlafen. 

Musiziert wurde und wird in unserer Familie jedoch zu jeder erdenklichen Gelegenheit. Papa mit Trompete oder Mundharmonika, Mama ebenfalls auf der Heimorgel, meine Schwester auf Heimorgel und Gitarre, mein Bruder spielt bis heute Jagdhörner in einer Gruppe gleichgesinnter und seine Frau Klarinette.

Bis heute ist es in unserer Familie Tradition, zu Weihnachten mit der gesamten Familie Weihnachtslieder unter instrumentaler Begleitung zu singen. Für manche vielleicht unerträglich konservativ - für mich jedoch ein "Stück zu Hause" und eine wirklich lustige Angelegenheit und gesellschaftlich sinnvollere Unternehmung, als ständig nur dem nächsten Getränk oder der nächsten Speise zu frönen.
Bedingt der Tatsache, dass mein Vater sich im örtlichen Kirchenchor aktives Mitglied nennen darf und hier und da die 2. Stimme gekonnt erklingen lässt, hört sich der familiäre Chor dann meistens sogar wirklich gut an. Ich besitze auch noch ein recht gutes und einigermaßen aktuelles Yamaha-Keyboard, an dem ich mich bis heute ab und zu aus Lust und Laune betätige.

frühes Erwachsenenalter

Als junger Erwachsener ließ ich dann kaum eine Party mehr aus. Egal ob NDR2 Samstag Nacht Liveveranstaltung, Discothekenbesuche im Umkreis von fast 100 km, Open-air Festivals, Schützenfeste oder auch Privatpartys - wo die Musik spielte, war ich definitiv vorzufinden. Alles, was auf diesen Veranstaltungen an guter Musik gespielt wurde, habe ich mir irgendwie besorgt. Auch wöchentliche Musiksendungen wie "Club Rotation" auf Viva mit Daisy Dee, dieser verrückten Nudel, standen regelmäßig auf dem Zeitplan. 

bis heute...

Das Musikinteresse zieht sich durch bis zum heutigen Tag. Immer noch besuche ich regelmäßig Discotheken und Großveranstaltungen - wenn auch nicht mehr 2 mal wöchentlich - um meinen Interessen nachgehen zu können und auf dem laufenden zu bleiben, mit was und wie heute Partys beschallt und beleuchtet werden. Es gibt nur sehr wenige Situationen in denen ich keine Musik höre. Egal ob Büroarbeit, Auto- Zug- oder Busfahrt, Badaufenthalt, Haushalt erledigen, Joggen gehen, Gartenarbeiten - meine ständigen Begleiter Spotify über Smartphone, MP3-Player oder Radio sind immer mit dabei. In meinem Haushalt gibt es keinen Raum, in dem nicht mindestens ein Radio - wenn nicht sogar eine komplette Anlage - zur Verfügung steht.

Wenn ich in Discotheken unterwegs bin, ist meine favorisierte Musikrichtung eher in Richtung Dance/House, bevorzugt Unterkategorie Vocal und Funky, weil man hier nicht selten altbekanntes erfrischend wiederentdecken kann. Aber auf Großveranstaltungen wird man dann auch mal durch Tech, Electro oder Progressive Bassdrums mitgerissen.
Man muss sich eben manchmal auch von der Stimmung der anderen anstecken lassen wollen. Es muss für mich eben "nur" melodisch klingen und nicht langweilig und eintönig sein. Musik hat seinen Zweck erfüllt, wenn Emotionen - möglichst in Richtung: Glück und gute Laune - geweckt wurden.

Auf Familien- oder Privatfeiern tanze ich gerne zu Oldies, Schlagern, Old-Rock oder auch klassischer Volksmusik und das, was für mich persönlich niemals fehlen darf: Hits aus den 80ern - natürlich incl. NDW (Neue Deutsche Welle).
Hauptsache, es macht Spaß und bringt gute Laune. Musikrichtungen sind für mich ohnehin nicht mehr als ein Stimmungsbarometer. Schwofen zu langsamer und gefühlvoller Musik kann ebenso schön sein, wie "richtig abgehen" zu 140 und mehr BPM (Beats per minute = Schläge pro Minute). 

Auf unseren Familienfeiern darf auch der Gesang niemals zu kurz kommen - Hits wie "Hohe Tannen" oder "Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand" von Ronny, sowie "ein schöner Tag" von Lena Valaitis sind obligatorisch, um der Party ein gefühl- und stilvolles Ende bereiten zu können.

Gerade wegen meiner Vielfältigkeit kann ich mich jeder Stimmung auf der Tanzfläche anpassen und nutze diese Gabe auch, wenn ich hinter dem DJ-Pult stehe. Ein DJ sollte nicht versuchen, dem Publikum seinen Musikgeschmack "aufzuzwängen" sondern muss in der Lage sein zu erkennen, welche Musik "ankommt" um dieses dann unverzüglich in einem Konzept auszuarbeiten und anzuwenden.

berufliche Abschlüsse

Außerhalb meines DJ-Daseins habe ich folgende berufliche Abschlüsse und Berufserfahrungen:

  • Staatl. gepr. Betriebswirt, Fachrichtung Absatzwirtschaft
  • Personalfachkaufmann
  • Einzelhandelskaufmann